Reben gab es schon vor 80 Mio. Jahren auf dieser Welt – Wildreben natürlich. Auch im heutigen Mittelmeerraum waren sie (abgesehen von der Eiszeit) heimisch. An langen Trieben der Bäume hingen kleine und meist ziemlich saure Beeren. Jäger und Sammler haben seinerzeit, ohne es zu wissen, eine Zuchtauswahl getroffen. Sie haben auf ihren Streifzügen nämlich immer nur die süßesten dieser wilden Beeren gepflückt. Damit wurde unbewusst das beste Genmaterial gesammelt, denn über ihre Ausscheidungen haben sie die unverdauten Kerne in der Nähe der ersten Dörfer konzentriert wieder ausgesät. Diese Wildreben waren übrigens fast ausnahmslos rote Sorten. Später ging der Mensch bewusst dazu über, die Stöcke mit den besten Trauben auszuwählen, anzupflanzen und miteinander zu kreuzen. So entstanden die Kultursorten.

Zum Wohl, oder auf die Gesundheit.

Der Spruch stammt von den alten Griechen. Der Gastgeber trank den ersten Schluck, um seinen Gästen zu demonstrieren, dass der Wein nicht vergiftet ist.

Je älter der Wein, desto besser.

Das kommt auf den Wein und die Weinlagerung an. Wenn Sie kein Weinfachmann sind, dann trinken Sie den Wein im ersten Jahr. Sie vermeiden Enttäuschungen.

Dunkler Wein ist qualitativ hochwertiger.

An der Farbe kann man erkennen, aus welchen geografischen Zonen der Wein stammt. Je heißer die Zonen, umso dunkler der Wein. In Kastilien-La Mancha werden im Sommer bis zu 45 Grad Celsius erreicht.

Im Wein liegt die Wahrheit, wenn auch manchmal nur die Halbe.

Die Italiener sind nicht nur Weltmeister im „Weinmischen“, sondern auch im Marketing. Tatsache ist, dass schon aufgrund der Namen „Italien“ und „Wein“ das Geschäft immer noch gut floriert. Das Dolce Vita (süßes Leben) ist immer noch in.

Tatsache ist aber, das Spanien der größte Weißweinproduzent der Welt ist, aber nicht nur das. Spanien ist auch das flächenmäßig größte Weinbauland der Erde. Kaum bekannt ist, dass Spanien eines der wichtigsten Lieferländer von Wein nach Italien ist. Im Jahr 2015 produzierte Italien 48,9 Millionen Hektoliter. Im gleichen Jahr importierten die Italiener über 20,40 Millionen Hektoliter Wein aus Spanien.

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